Flug – Sicherheit

Sicherheitscheck für Multicopter-Flüge

Mit der Fertigstellung der Drohne ist es wichtig die Rotorblätter (Physik – Propeller) zu demontieren, damit man die Funktionalität der Drohne testen kann, ohne dass sie ungewollter Weise abhebt. Weiterhin muss darauf geachtet werden die richtigen Schrauben zur Befestigung der Motoren(Physik – Brushless-Motor) zu verwenden, denn sollte man zu lange Schrauben wählen könnte es zur Beschädigung der Spulen im Motor kommen, womit die optimale Drehbarkeit des Motors nicht mehr gewährleistet ist. Außerdem kann so verhindert werden, dass die Rotorblätter durch unvorhersehbare Ereignisse Schaden nehmen können . Erst bei der Nutzung der Drohne sollten die Rotorblätter zeitlich wieder angebracht werden, damit dem Start der Drohne nichts mehr im Wege steht. Jedoch sind selbst jetzt noch einige Vorkehrungen zu beachten, ohne die man unter keinen Umständen den Start der Drohne einleiten sollte. Diese sind im Folgenden aufgeführt.

Zuallererst  muss der Akku(Elektronik – Akku)  auf Funktionalität geprüft werden und ob er geladen ist oder nicht. Dies erkennt man wenn man das Programm aufruft und dort eine Spannung von 16-17 Volt angezeigt wird, was auf einen aufgeladenen Zustand hinweist und gleichzeitig aussagt das der Akku nicht defekt ist, da sonst eine niedrigere Zahl angezeigt werden würde. Bei einer niedrigeren Spannung ist davon auszugehen, dass der Akku einen Defekt hat und somit ausgetauscht werden muss. Man sollte also immer einen oder mehrere Ersatz-Akkus parat haben.

Weiterhin wird die Verbindung zwischen Bedienelement und Drohne hergestellt, was durch den Gebrauch von Wlan(2.4 GHz, WLAN g 802.11g Standard) erfolgt. Durch Reaktionen der Drohne auf eingaben in das Bedienelement kann man feststellen, ob die Verbindung erfolgreich war und alle angesteuerten Elemente der Drohne ihren Dienst richtig ausführen.

Generell sollte man sich an einer Checkliste orientieren, mit der man auch mögliche Mängel feststellen kann. Hier mal eine solche Checkliste(ähnlich unter diesem Link):

Rechtliches(Flug – Rechtliches)

1.Allgemein: Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre beachten.

2.Fliegen nur in Sichtweite: Du darfst mit deinem Multicopter bzw. Quadrocopter prinzipiell nur in Sichtweite fliegen. Das bedeutet, dass dein Fluggerät – ohne Hilfsmittel wie Ferngläser – vom Boden aus zu sehen sein muss.

3.Sperrzonen beachten: Flughäfen und sonstige Sperrgebiete (z.B. militärische Zonen, Krankenhäuser, Katastrophenzonen, Industrieanlagen und Kernkraftwerke) sind keine erlaubten Flugzonen. In solchen Gebieten sollte ein Mindestabstand von 1,5 Kilometern bestehen. Um Hindernisse zu vermeiden, solltest du außerdem auf Sendemasten, Hochspannungsleitungen oder Richtfunkstrecken achten und im Idealfall meiden.

4.Grundstückseigentümer fragen: Es ist wichtig sich vor dem Flug zu versichern, dass man die Erlaubnis zum Flug auf dem angepeilten Gelände hat. Davor sollte man nur fliegen, wenn man sich absolut sicher ist, dass man berechtigt ist, das Gelände benutzen zu dürfen.

Bei der Ankunft: Umschauen, Nachschauen, Überprüfen!

1.Fremdobjekte prüfen: Ist mein Einsatzort frei von Menschen, Tieren, Stromleitungen und anderen (eventuell störenden) Fremdobjekten?

2.Flugverbotszonen prüfen: Überprüfen, ob man sich in einer Flugverbotszone befindet, sei es wegen eines Flughafens oder wegen eines anderen Grundes.

3.Equipment prüfen: Ist mein Equipment technisch und optisch in Ordnung? Muss ich z.B. Propeller auswechseln?

4.Akkus und Energiespeicher prüfen: Sind die Akkus meines Multicopters und meines Bedienelementes  vollständig geladen und weisen keinerlei Schäden auf? Habe ich an Ersatz-Akkus gedacht?

5.An theoretische Grundlagen denken: Besitze ich bereits genug Grundlagen, um eine Drohne fliegen zu können und traue ich es mir zu?

 

Direkt vor dem Flug:

Es ist wichtig vor dem Flug eine routinierte Folge von Dingen zu beachten, um eine optimale Ausgangssituation zu erhalten. Hierzu sind noch einige Vorkehrungen zu beachten. Es muss geprüft werden, ob die Motoren blockieren(Schrauben prüfen) und ob die Akkuspannung stimmt, so wie schon vorher beschrieben. Jetzt noch weitere wichtige Punkte.

1.Anschließen und Montieren: Akku anschließen und in das Batteriefach stecken. Propeller montieren. Auf festen Sitz überprüfen.

2.Einschalten: Drohne bzw. Multicopter einschalten.

3.Einschalten und prüfen: Fernsteuerung einschalten und prüfen, ob eine Verbindung zum Fluggerät besteht.

4.Standfest positionieren: Drohne optimal platzieren, sodass keine Behinderungen beim Start der Drohne bestehen und Diese den Start ohne Komplikationen durchführen kann.

5.Starten: Motoren starten.

6. Während des Startvorgangs: Sobald der Startvorgang der Drohne eingeleitet wird ist es ratsam Abstand zur Drohne zu nehmen(mind. 10 Schritte) und sich ihr nicht zu nähern solange die LED der Drohne blinkt. Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen kann die Drohne über ein Signal, welches von einem Laptop gesendet werden kann, ausgeschaltet werden(auch in der Luft). Auch hat sie einen eingebauten Sicherheitsmechanismus, der sich aktiviert, sollte die Drohne die Verbindung zum Bedienelement verlieren.

6.Fliegen(Flug – FlugparkourFlug und(Physik – Start, Landung und Flug)): Abheben und los geht’s. Auch während des Fluges sollte man mögliche Gefahren im Hinterkopf behalten und falls welche auftreten auf sie reagieren. Außerdem sollte man stets die Zeit beachten, sodass kein plötzlicher Drohnen Absturz passiert.

 

Nach dem Flug:

Auch nach dem Flug gibt es noch einige Dinge, die man beachten kann, damit zukünftige Flüge erleichtert werden können und überhaupt stattfinden können.

1.Sicher landen(Physik – Start, Landung und Flug): Man sollte sich am besten schon vor dem Flug darüber im Klaren sein, wo man seine Drohne landen möchte, um eine mögliche Bruchlandung im Vorhinein ausschließen zu können.

2.Sicher einpacken: Nachdem du erfolgreich gelandet bist, schaltest du sowohl Multicopter als auch Fernsteuerung aus, demontierst gegebenenfalls Propeller und montierst anderes Zubehör (falls vorhanden).

3.Sicherer Transport und sichere Aufbewahrung: Natürlich möchte man noch viele weitere Flüge mit seiner Drohne absolvieren und hier kommt die sichere Aufbewahrung ins Spiel. Man sollte besonders vorsichtig mit seinem Fluggerät umgehen und es sicher transportieren und verstauen.

Nach diesem Punkt ist die Checkliste erfüllt (sobald jeder Abschnitt beachtet wurde) und der nächste Flug kann kommen.

Dies sind alles essenzielle Vorkehrungen und Fragen die man beachten sollte, um einen korrekten Flug zu ermöglichen. Natürlich beschränkt sich der Sicherheitscheck nicht nur auf die Drohne selbst, sondern auch auf die Gegebenheiten und die Umgebung. Hier sollte man darauf achten, dass man die Drohne nicht bei schlechtem Wetter fliegen lässt, was so viel heißt wie kein Regen(Schnee, Hagel) und keine staken Winde oder Böen. Das ist sehr wichtig denn sollte die Drohne mit Wasser in Verbindung geraten könnten elektronische Komponenten beschädigt, wenn nicht sogar zerstört werden. Nicht anders verhält es sich bei starken Winden. Hier würde die Gefahr bestehen die Kontrolle über die Drohne völlig zu verlieren, was zum Absturz führen würde.

In Sachen Umwelt sollte man sich an die Allgemeinen Bestimmungen halten, die man auf der Seite Flug-Rechtliches nachlesen kann (Flug – Rechtliches). Wichtig ist es darauf zu achten die Drohne nicht in der Nähe von Bäumen zu starten und nicht in der Nähe von Menschenmengen. Vielleicht ist es dazu auch ratsam darauf zu achten, ob man in der Nähe von Tümpeln, Seen oder Flüssen die Drohne in den Himmel steigen lässt.

Wenn all die oben genannten Punkte beachtet und ausgeführt sind wünschen wir Ihnen noch viel Spaß und einen guten Flug.